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Config::Manager::Base - Basis-Funktionalitaet fuer alle Tools
use Config::Manager::Base
qw(
$SCOPE
GetList
GetOrDie
ReportErrorAndExit
);
use Config::Manager::Base qw(:all);
if (($host,$hostid,$hostpw) = &GetList([$ConfObj,]\@HOSTNAME,\@HOSTID,\@HOSTPW))
($host,$hostid,$hostpw) = &GetOrDie([$ConfObj,]\@HOSTNAME,\@HOSTID,\@HOSTPW);
&ReportErrorAndExit("Error Message");
&ReportErrorAndExit() unless (...);
Dieses Modul uebernimmt die globale Initialisierung fuer ein Skript. Dies geschieht vollautomatisch durch Perl, zur Compile-Zeit, beim Laden des Moduls (durch die speziellen Funktionen "use" und "BEGIN()").
Das vorliegende Modul initialisiert die Module "Config::Manager::Conf" und "Config::Manager::Report" und setzt ausserdem den Signal-Handler fuer "Ctrl-C" auf "ignorieren". Dies ist unerlaesslich, damit das Schliessen der Log-Datei und das Loeschen aller temporaeren Dateien bei Programmende korrekt funktioniert.
Wichtig: Beim Aufruf aller Skripte kann zusaetzlich eine Option "-D"
(fuer "Define") angegeben werden. Die genaue Syntax lautet:
-DSECTION::VARIABLE=WERT oder -DVARIABLE=WERT
Falls keine Section angegeben ist, wird "DEFAULT" angenommen.
Im Unterschied zu den Konfigurationsdateien kann ein Leerstring hier ohne Anfuehrungszeichen angegeben werden:
-DSECTION::VARIABLE=
Optionen dieser Art werden noch vor dem eigentlichen Programmstart ausgewertet und anschliessend aus der Kommandozeile entfernt, so dass das ablaufende Skript sie gar nicht erst zu sehen bekommt und also im Skript keine entsprechenden Ausnahmefaelle beruecksichtigt zu werden brauchen.
Mit Hilfe dieses Mechanismus koennen bei einem Toolaufruf beliebige
Konfigurationsparameter gesetzt oder ueberschrieben werden. Die Option
"-D" kann bei einem Toolaufruf auch mehrmals angegeben werden, um
mehr als eine Konstante zu setzen.
Zusaetzlich koennen auch noch die folgenden Abkuerzungen verwendet werden:
Option Abkuerzung fuer Kommentar --------- -------------------------- ---------------------- -OS390 -DHost::Platform=OS390 Zielplattform -BS2000 -DHost::Platform=BS2000 Zielplattform -DEVL -DHost::Environment=DEVL Entwicklungsumgebung -TEST -DHost::Environment=TEST Testumgebung -INTG -DHost::Environment=INTG Integrationsumgebung -PROD -DHost::Environment=PROD Produktionsumgebung
Diese Optionen ueberschreiben waehrend der Programmausfuehrung die angegebenen Konfigurationskonstanten und heben die Wirkung der Umgebungsvariablen "PLATFORM" bzw. "HOSTENV", respektive, auf.
Die Praeferenzregeln sind dabei wie folgt:
Die niedrigste Praeferenz haben die in den Konfigurationsdateien hinterlegten Werte der beiden Konfigurationskonstanten "Host::Platform" und "Host::Environment".
Falls die Umgebungsvariablen "PLATFORM" oder "HOSTENV" definiert sind und einen der gueltigen Werte "OS390" oder "BS2000" bzw. "DEVL", "TEST", "INTG" oder "PROD" enthalten, so haben diese eine hoehere Praeferenz.
Die hoechste Praeferenz haben die auf der Kommandozeile angegebenen
Optionen, wobei es gleichgueltig ist, ob jeweils die lange Form mit
"-D" oder die entsprechende Abkuerzung verwendet wird.
Alle Skripte muessen wie folgt aufgebaut sein:
#!perl -w $running_under_some_shell = $running_under_some_shell = 0; # silence warning package Config::<scope>::<toolname>; use strict; use vars qw( $var1 $var2 @var3 %var4 ... ); # optional use Config::Manager::Base qw( ... ); <weitere "use"-Statements> <eigentlicher Programmkode>
Zu Beginn des Skripts muss die folgende Zeile stehen:
#!perl -w
Diese Zeile wird von Perl bei der Installation der vorliegenden Module und Skripten automatisch angepasst (d.h. der Pfad des bei der Installation verwendeten Perls wird hier automatisch eingetragen).
Die Zeile
$running_under_some_shell = $running_under_some_shell = 0; # silence warning
direkt darunter, ganz zu Beginn des Skriptes sorgt dafuer, dass
Warnungsmeldungen (die auf unterschiedlichen Plattformen wegen der
obigen automatischen Anpassung des Pfades von Perl in der Zeile
"#!perl -w" unter unterschiedlichen Umstaenden auftreten koennen)
unterdrueckt werden (deswegen auch der seltsam tautologische Aufbau
dieser Zeile).
Das Tool-Skript muss danach eine Package-Deklaration enthalten:
package Config::<scope>::<toolname>;
Als Toolname ist der Skript-Filename ohne Extension zu verwenden (also z.B. "putmember" fuer das Skript "putmember.pl"). Derzeit sind die vorgesehenen Scopes beispielsweise "SPU", "Manager" oder "KM".
Der Scope "TEST" ist fuer die Regressionstests des Moduls "Config::Manager::Conf" reserviert, der Scope "Manager" fuer alle Basis-Module (zu denen es im Normalfall keine Skripte gibt).
Anhand der obigen Package-Deklaration wird bei Programmstart der jeweils richtige Scope automatisch erkannt. Der Scope gibt die Gruppe von Konfigurationsdateien an, die eingelesen werden sollen. So lassen sich unterschiedliche Saetze von Werkzeugen bauen, die alle dieselbe Basisfunktionalitaet benutzen, aber dennoch jeweils eigene (und von allen anderen Saetzen von Werkzeugen vollkommen unabhaengige) Konfigurationsdateien besitzen.
Fuer jeden Scope findet sich in der Datei "Conf.ini" eine entsprechende Section, die den weiteren Einleseweg von Konfigurationsdateien vorgibt. (Der "<scope>" in der "package"-Deklaration bestimmt direkt den Scope fuer den Aufruf der Methode "Config::Manager::Conf::init()".)
Die Package-Deklaration wird gefolgt von der Zeile
use strict;
und ggfs. (Beispiel!) von der Zeile
use vars qw( $var1 $var2 @var3 %var4 );
fuer globale Variablen, die nicht mit Hilfe von "my" als statisch deklariert werden koennen (z.B. weil sie exportiert werden sollen).
Diese beiden (und andere) Compiler-Pragmas muessen immer NACH einer eventuellen "package"-Deklaration stehen, da sie sonst unwirksam sind.
Anschliessend folgt die Zeile
use Config::Manager::Base qw(...);
die unbedingt die erste "use"-Anweisung (nach allen Compiler-Pragmas wie "use strict" usw.) sein MUSS.
Es folgen alle weiteren "use"-Statements (in beliebiger Reihenfolge) sowie der eigentliche Programmtext.
($host,$hostid,$hostpw) = &GetList([$ConfObj,]\@...)
Parameter: $ConfObj - Optional; Konfigurationsobjekt, so wie es
von dem Modul Config::Manager::Conf zurueckgegeben
wird. Wenn keins angegeben wird, wird das
Objekt von Config::Manager::Conf::default()
verwendet
\@... - Eine Liste beliebiger Laenge, die Array-Referenzen
enthaelt. Jedes Array besteht aus einem
Section/Schluessel-Paar
Rueckgabe: Die Rueckgabe der entsprechenden Werte der Section/Schluessel-Paare
(evaluiert in dem Modul Config::Manager::Conf) wird in derselben
Reihenfolge wie die uebergebenen Parameter zurueckgegeben
Es wird eine leere Liste zurueckgegeben, sofern auch nur ein
einziger Wert nicht gefunden werden kann. Eine entsprechende
Fehlermeldung findet sich dann im Logfile und auf Halde.
Beispiel:
my($a, $b) = &GetList( [qw(SPECIAL WHOAMI)],
[qw(Host HOST-ID)]);
($host,$hostid,$hostpw) = &GetOrDie([$ConfObj,]\@...)
&ReportErrorAndExit("Error Message");
Config::Manager(3), Config::Manager::Conf(3), Config::Manager::File(3), Config::Manager::PUser(3), Config::Manager::Report(3), Config::Manager::SendMail(3), Config::Manager::User(3).
This man page documents "Config::Manager::Base" version 1.7.
Steffen Beyer <sb@engelschall.com> http://www.engelschall.com/u/sb/download/ Gerhard Albers
Copyright (c) 2003 by Steffen Beyer & Gerhard Albers. All rights reserved.
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